Steckdosenleiste


In der Schweiz sind andere Netzstecker als in Deutschland. Die Schukostecker passen leider nicht in die Schweizer, deswegen braucht man einen Adapter. Diese sind jedoch relativ teuer und kann nur ein Elektrogerät anschließen. Die beste und billigste Lösung man baut sich selber einen Adapter aus einer Steckdosenleiste. Bei selbst gebauten Stromadapter kann man dann auch mehrere Geräte anschließen. Für den Bau des Adapters braucht man einfache Steckdosenleiste, ein Schraubenzieher, ein Messer und Schweizer Netzstecker.

Einfach den Schukostecker der Steckdosenleiste abschneiden. Ein Stück der Isolierung des Kabels (ca. drei Zentimeter) abtrennen. Dabei unbedingt beachten, dass die Isolierung der Adern nicht beschädigt wird. Dann den Netzstecker aufschrauben, diese kostet in der Schweiz ca. einen Euro und ist in jeden Baumarkt erhältlich. Als nächstes die Adern mit dem Schrauben befestigen, die Erdung (grün/gelbe Ader) wird in der Mitte befestigt.

Bei den anderen Adern ist es egal, wo man sie festschraubt. Nur noch das Kabel am Ende des Netzsteckers wirklich festschrauben so hat man beim Ziehen nicht gleich alles in der Hand. Nur noch das Gehäuse zusammenstecken und der mitgelieferten Schraube festmachen. Das Schöne ist man kann sich diese Steckdosenleiste für jedes Land bauen z.: Für die USA, UK oder Italien und die Kosten betragen nur einen Bruchteil eines Steckdosenadapters. Auch gibt es keine Adapter, der für mehrere Geräte ausgelegt sind.

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1 Comment

  1. Frank says: Antworten

    Hi,

    Ich weiß es nicht, wiees bei euch da drüben ist, aber im großen D ist es so:

    Die PE-Klemme ist absichtlich weiter zur Zugentlastung hin hervorgezogen.

    Das ganze hat einen Sinn: Reißt die Zugentlastung, ist der PE der letzte, der aus der Klemme herausgerissen wird.

    Das hebelst du sauber aus, indem du den PE einfach kürzt. In deinem Fall reißt der PE sehr wahrscheinlich sogar zuerst aus. Wird weiter gezogen, reißen auch L und N und berühren beim weiteren Herausziehen im ungünstigsten Fall den Schutzkontakt, was fatal wäre!

    Das ist bei uns Vorschrift und schadet euch in der Schweiz auch nicht. Ich vermute mal, es ist auch bei euch vorgeschrieben.

    Also: Bitte den Stecker abschneiden, neu absetzen und (sofern du es als Heimwerker überhaupt machen darfst) dieses Mal NICHT den PE einkürzen. Normalerweise lässt man ihn sogar 2-3cm länger als L und N. Sieht zwar „unprofessioneller“ aus, ist aber korrekt. Damit der Stecker auch ohne Abknicken zugeht: Den PE zunächst in einer kleinen Schlaufe verlegen und dann auflegen.

    Bei diesem Steckermodell ist man dem Heimwerker, der diese Regel nicht kennt, bereits zuvorgekommen, so dass alle 3 gleich lang in diesem Fall auch reicht.

    Zudem sehe ich auf dem Bild keine Aderendhülsen – Auch die sollten nicht fehlen.

    Und noch was: Anders als bei den Schukos sind die Schweizer Stecker polarisiert und du hast es genau falschrum gemacht. Ist in diesem Fall nicht sooo schlimm, weil das Schuko-Ende die Polarisierung zunichte macht, aber unschön isses trotzdem.

    Aber nicht alles ist schlecht: Die Zugentlastung ist dagegen vorbildlich angebracht und die Aderlänge von L und N ist auch gut gewählt..

    Gruß, Frank.

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